Vietnam/Mui Ne von A-Z für Windsurfer und Kiteboarder
Hier findet ihr alles wichtige für eine Surfreise oder eine
Kitereise nach Mui Ne Vietnam. Weitere Infos auch gern telefonisch
oder per Mail bei uns, dem Sportreisen Team Nord. Wir waren schon
vor Ort in Mui Ne und beraten euch gern zu allen Fragen.
Adressen:
Deutschland:
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam
Konstantinstraße 37
53179 Bonn
Tel.: 02 28 - 36 28 29, 35 70 22
Fax: 02 28 - 35 18 66
Vietnam:
Embassy of the Federal Republic of Germany
29 Tran Phu
B.P. 39
Hanoi/Vietnam
Tel.: (00844) 253836/37
Fax: (00844) 8251422
Allgemeine Infos:
Viele verbinden Vietnam mit Kriegen, die Frankreich und Amerika
gegen das bis dahin unscheinbare Land in Südostasien führten.
Noch heute kann man die Wunden sehen, was die Vietnamesen nicht
daran hindert, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Seit einem
Jahrzehnt bemühen sie sich intensiv um den Aufbau ihres Landes.
Für Reisende haben sich somit die Verkehrsverbindungen enorm
verbessert. Straßen- und Schienennetze wurden ausgebaut, neue
Brücken sind entstanden und viele Hotels wurden aus dem Boden
gestampft oder modern renoviert. Viele Sehenswürdigkeiten wurden
inzwischen den Touristen zugänglich gemacht, selbst die Eintrittspreise
sind weitgehend unter Kontrolle. Bürokratische Hindernisse
wurden vielerorts beseitigt bzw. reduziert, auch wenn auf diesem
Gebiet noch einiges zu tun ist.
Begrüssung:
Bei der traditionellen Begrüßung legt man die Hände
vor dem Oberkörper zusammen und verbeugt sich leicht. Die Art
der Begrüßung wird aber nur noch gelegentlich benutzt.
Heute hat sich auch in Vietnam die westliche Art des Händeschüttelns
verbreitet.
Besonderheiten:
Der Tourismus und insbesondere der Surf- und Kitetourismus in Vietnam
steckt noch in den Kinderschuhen. Man kann daher nicht immer einen
reibungslosen Ablauf erwarten. Besonders der Transfer vom Flughafen
Saigon nach Mui Ne ist mit einer Länge von 4 Stunden schon
eine besondere Fahrt. Bitte beachtet, dass es immer zu Unwägbarkeiten
kommen kann, und so der Ablauf nicht immer ganz reibungslos organisiert
werden kann.
Bevölkerung:
In Vietnam leben 54 ethnische Gruppen friedlich miteinander. Die
größte ethnische Gruppe (ca. 90% der Bevölkerung)
bilden die Vietnamesen, die "Kinhs" auf Vietnamesisch.
Sie leben hauptsächlich in den Ebenen des Landes. Buddhismus
ist die verbreiteste Religion in Vietnam. Die Indochinesen sind
für ihre Gastfreundlichkeit bekannt, sie nehmen selbst Probleme
mit Humor und Geduld. Vietnamesen besitzen einen angeborenen Humor,
wie er in Ost- und Nordostasien sonst nicht zu finden ist. Ein Lächeln
hilft in den meisten Fällen Missverständnisse zu beseitigen.
Bei Tempelbesuchen gilt es die vorgeschriebenen Regeln strikt zu
befolgen, d.h. dezente Kleidung statt Shorts und ärmellosem
Shirt. Frauen sollten stets Arme und Beine bedeckt halten. Mönche
und Novizen dürfen von Frauen nichts von Hand zu Hand annehmen.
Einwohner: Ca. 76,2 Mio.
Devisen:
(siehe -> Währung!)
Diebstahl:
Vietnam kann als sicheres Reiseland bezeichnet werden. Trotzdem
solltet ihr nicht leichtsinnig werden. Es gibt sehr viele Taschendiebe
in den großen Städten. Besonders in
Ho-Chi-Minh ist das Klauen von, über die Schulter gehängten
Handtaschen oder Kameras, im Vorbeifahren vom Moped aus, beliebt.
Tragt eure Wertsachen möglichst am Körper.
Brustbeutel oder ein Bauchgurt sind geeignete Möglichkeiten,
um wichtige Dinge aufzubewahren. Für den Fall, das ihr bestohlen
werden, ist es sinnvoll Fotokopien von wichtigen Dokumenten mit
auf die Reise zu nehmen und getrennt aufzubewahren. Die Gefahr,
Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, ist zwar gegeben, aber
eher unwahrscheinlich. Wir empfehlen die Lagerung von privatem Windsurfmaterial
oder auch der privaten Kiteausrsüstung in der Surfstation oder
dem Kitecenter.
Einladungen:
Falls ihr privat eingeladen werden, gelten folgende Regeln: Die
erste Aufforderung lehnt man höflich ab, denn oft wird die
Einladung nur aus Höflichkeit ausgesprochen, ist aber nicht
unbedingt so gemeint. Wird die Einladung ein zweites Mal ausgesprochen,
kann man sie annehmen. Ein kleines Geschenk solltet ihr dabeihaben.
Vor der Haustür zieht man unaufgefordert die Schuhe aus, es
sei denn der oder die Gastgeber lassen ihre Schuhe ebenfalls an.
Man beginnt erst dann zu essen oder zu trinken, wenn man dazu aufgefordert
wird. Eigene Bescheidenheit bei einem Besuch ist von Vorteil. Eine
große Rolle spielen Visitenkarten in Vietnam. Der Austausch
dieser Kärtchen ist oft unerlässlicher Bestandteil jeder
noch so geringfügigen Transaktion. Also wer Karten dabei hat,
kann diese auch gerne verteilen.
Einreisebestimmungen:
Der vietnamesische Einreisesichtvermerk für deutsche Staatsangehörige,
zu beantragen bei der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam,
Elsenstr. 3 in 12435 Berlin (Tel.: 030-53 63 01 08, Fax: 030-53
63 0200) oder deren Außenstelle in Bonn berechtigt zum Besuch
des ganzen Landes. Davon ausgenommen sind militärische Sperrgebiete,
die leider nicht immer als solche gekennzeichnet sind, bzw. lediglich
Schilder auf Vietnamesisch tragen, sowie das unmittelbare Grenzgebiet,
dass ebenfalls nicht immer ausreichend gekennzeichnet ist und dessen
Ausdehnung bzw. Abstand vom tatsächlichen Grenzverlauf von
den örtlichen Sicherheitsorganen oft willkürlich interpretiert
wird. Bei beabsichtigten Besuchen in Grenznähe müssen
gesondert zu beantragende Genehmigungen des Ministeriums für
öffentliche Sicherheit mitgeführt werden. Das Visum wird
für Touristen für höchstens 4 Wochen ausgestellt.
Eine Verlängerung oder Änderung der Gültigkeitsdauer
des Visums ist in Vietnam jedoch möglich, sofern dies über
ein Reisebüro geschieht. Das Visum kann nicht bei Einreise
am Flughafen eingeholt werden, sondern muss vorher bei der vietnamesischen
Botschaft in Berlin oder über das Reisebüro beantragt
werden. Mit einem gültigen Visum darf der Ausländer jeden
offiziellen Grenzübergang (Flughäfen, Häfen und Landweg,
also die Grenzen Vietnam/China, Vietnam /Laos und Vietnam /Kambodscha)
passieren.
Deutsche Kinderausweise werden zwar von Vietnam anerkannt, müssen
jedoch mit einem Lichtbild versehen sein. Schwierigkeiten sind nicht
auszuschließen, daher wird aufgrund der praktischen Erfahrungen
dringend empfohlen, auch für Kinder einen eigenen Reisepass
mitzuführen oder mitreisende Kinder im Pass der Mutter oder
des Vaters eintragen zu lassen. In diesem Fall sollte darauf geachtet
werden, dass das entsprechende Visum auch für die Kinder gilt!
Das Einreisedokument muss die Gültigkeit des beantragten Visums
um mindestens 1 Monat übersteigen. Es besteht Registrierungspflicht,
diese wird jedoch meist vom Hotel übernommen. Das Visum kann
auch recht einfach über einen Visums Dienst beantragt werden.
Z.B. über den Visa Dienst Bonn (Koblenzer Straße 85,
85177 Bonn, Tel. 0228-367990, www.visum.de). Das Touristenvisum
kostet bei einem Aufenthalt bis zu 15 Tagen ca. 55 Euro und bei
Aufenthalten bis zu 4 Wochen 64 Euro Konsulargebühr. Zusätzlich
wird eine Bearbeitungsgebühr von ca. 19 Euro berechnet. Zur
Beantragung des Visums sind folgende Unterlagen notwendig: Reisepass
(mind. 6 Monate gültig), Antragsformular (PDF aus dem Internet
downloaden), Passfoto und Buchungsbestätigung für Hin-
und Rückflug. Die Bearbeitungszeit dauert ca. 1 Woche. Falls
weniger Zeit zur Verfügung steht, kann auch ein Express Visum
beantragt werden, wofür allerdings höhere Gebühren
anfallen.
Essen und Trinken:
Das Nationalgericht der Vietnamesen ist die Nudelsuppe (Pho), welche
zum Frühstück genossen wird. Besonders beliebt sind auch
Reissuppen (Com) oder Schweinefleisch mit gebratenen Nudeln, Eiern,
Pilzen (Nem). Auch die vielen Meeresfrüchte werden vorzüglich
zubereitet und sind das traditionelle wöchentliche Festmahl
in Vietnam. Die vielen Garküchen haben dem Land zu Recht den
Ruf eingebracht, die weltbeste Straßenküche zu besitzen,
wovon man sich gerne überzeugen darf. Grüner Tee wird
oft und gern getrunken.
Flughafen:
Flughafen Noi Bai liegt ca. 45 km von Hanoi entfernt,
Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon)
Fotografieren:
Flughäfen, Häfen und ähnliche Anlagen dürfen
nicht fotografiert werden.
Gesundheit/Medikamente:
(siehe auch Impfungen!)
Die Mitnahme von Medikamenten für den Eigenbedarf ist erforderlich,
da der Kauf vor Ort fast unmöglich ist. Wasser sollte nur abgekocht
getrunken werden. Außerdem sollte man nur Mineralwasser aus
ungeöffneten Flaschen trinken (einige Hotels stellen abgekochtes
Wasser zur Verfügung).
Hauptstadt:
Hanoi (ca. 3,1 Mio. Einwohner)
Impfungen:
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Es wird trotzdem empfohlen,
den Hausarzt oder ein Tropeninstitut zu konsultieren.
Klima:
Im Norden herrscht subtropisches Klima mit Temperaturen im Sommer
(Juni/Juli) um 30°C und um 16°C im Januar. Die Regenzeit
mit hoher Luftfeuchtigkeit ist von April bis Oktober.
Im Süden herrscht tropisches Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit
und Temperaturen bis zu 40°C. Es regnet am häufigsten von
November bis Februar. Hier befinden wir uns in der Region des Tropischen
Monsunklimas.
Kleidung:
Leichte tropentaugliche Kleidung aus Baumwolle ist überall
in Indochina angebracht. Es kann im Winter nachts recht kühl
werden. Dezente Kleidung ist nie verkehrt, da die Indochinesen zwar
modebewusste Ausländer akzeptieren aber keine allzu große
Freizügigkeit schätzen. "Ordentliche" Kleidung
verschafft Ihnen Respekt. Kurze Hosen werden zwar mittlerweile akzeptiert,
aber trotzdem ist man mit langen Hosen, abseits der Strände,
besser beraten.
In religösen Stätten werden kurze Hosen nicht gerne gesehen,
bzw. sind nicht erlaubt.
Lage:
Vietnam grenzt im Norden an China, im Westen an Laos und Kambodscha
und im Süden und Osten an den Golf von Thailand bzw. das Südchinesische
Meer. Vietnam liegt im östlichen Teil der Indochina-Halbinsel.
Es grenzt sich an China im Norden, an Laos und Kambodscha im Westen
und an Ostmeer- und pazifischenozean im Osten. Die ländliche
Grenze Vietnams beträgt 3.730 Kilometer. Vietnam besitzt eine
Gewässerfläche von ca. 1.000.000 Km2 mit einer Meeresküste
von insgesamt 3.260 Km.
Landessprachen:
Amtssprache ist Vietnamesisch; Chinesisch wird ebenfalls gesprochen.
Handels- und Bildungssprachen: Französisch und Englisch.
Natur:
Vietnam erstreckt sich an der Ostküste der Halbinsel Hinter-Indiens.
Aufschüttungstiefländer des Roten Flusses im Norden und
des Mekong im Süden. Im Norden des Tonkindeltas stark gegliedertes
Bergland (fast 3/4 von Nord-Vietnam). Nach Süden schmale Küstenkette
von Annam. Tieflandsaum verbindet das Tonkindelta im Norden und
Mekongdelta im Süden mit der Küste, bei gelegentlicher
Einengung durch Gebirgsrücken.
Reisezeit:
Den Süden des Landes kann man das ganze Jahr über bereisen,
die angenehmste Zeit sind jedoch die Monate Dezember und Januar.
Für den Norden ist der beste Reisemonat der November. Mui Ne
bietet fast ganzjährig gute Windverhältnisse aber wer
auf Hackwind steht, der sollte zwischen Dezember und April nach
Mui Ne kommen.
Respekt bei Reklamationen:
In ganz Asien gilt der Begriff "nicht das Gesicht verlieren".Dazu
gehört der nötige Respekt vor seinen Mitmenschen undAchtung
vor Älteren oder Respektpersonen. Lächeln und freundlich
sein, ist mit die erste Regel. Auf keinen Fall Ärgerzeigen.
Wer Kritik üben möchte, sollte dabei sachlich bleiben
und keine persönlichen Angriffe starten. Generell sollten Sie
westliche Denkensmuster ablegen und möglichst immer gelassen
reagieren.
Shopping:
Als Souvenirs eignen sich Lackarbeiten, Schilfrohrmatten, Ziergegenstände
und Möbel mit Perlmutteinlegearbeiten sowie Ao-dais (traditionelle
Trachten der Vietnamesinnen).
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 7.30-12.00 und 13.00-16.30
Uhr.
Sicherheit:
(siehe auch ->Diebstahl!)
Sightseeing in Vietnam:
Vietnam bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Religionen und fernöstlicher
Traditionen. Ein Erlebnis ist die Naturverbundenheit der ethnischen
Minderheit im Hochland, die tiefe Ruhe der Pagoden und die Quirligkeit
in Vietnams alter Metropole Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt), die
sich bereits wieder zum wahren Paris des Ostens entwickelt hat.
Abseits der großen Touristenströme erhält man in
Vietnam noch einen unverfälschten Einblick in die Vielfalt
des Landes, vom Dschungel fast überwucherte Tempelstädte
der versunkenen Kultur der Cham mit ihren einzigartigen Bauwerken,
die romantische Kaiserstadt Hue, von den malerischen Landschaft
de Mekong-Deltas im Süden über die menschenleere Traumstrände
Nha Trangs, Phan Thiets und Cua Dais bis zur Halong-Bucht im Norden,
oft als achtes Weltwunder bezeichnet. Und in vielen Städten,
besonders jedoch in Saigon und Hanoi, blickt durch die Häuserfassaden
noch der Charme des alten französischen Kolonialreiches.
Die attraktivsten Reiseziele Vietnams im Überblick:
Hanoi
Vietnams liebenswerte Hauptstadt entspricht so gar nicht den Vorurteilen
sozialistischer Großstädte: Eine wunderschöne Altstadt
mit engen, baumgesäumten Alleen erinnert viel eher an französische
Kleinstädte. Die französische Kolonialzeit hat viel deutlichere
Spuren hinterlassen als 40 Jahre Sozialismus.
Sehenswürdigkeiten: Altstadt, See des zurückgegebenen
Schwertes, Literaturtempel (Vietnams erste, 1076 gegründete
Unisversität), Einbein- Pagode, Ho-Chi-Minh-Mausoleum, verschiedene
Pagoden und Tempel.
Hoa Binh
Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist Ausgangspunkt für
Ausflüge zu den Muong sowie den weißen und schwarzen
Thai; Minderheiten, die hier noch in ihren traditionellen Pfahlhäusern
leben. Das Hoa Binh Hotel ist in einem solchen Pfahlbau untergebracht,
hier werden traditionelle Tänze aufgeführt und auch spezielle
Gerichte der Minderheiten serviert.
Halong Bucht
Diese Bucht gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Landschaften
der Erde: Tausende kleiner Inseln und Kalkfelsen voller Höhlen
und Grotten in smaragdgrünen Wasser lassen die Legende glaubhaft
erscheinen: Ein Drachen hierließ die Naturschönheit bei
seiner Flucht ins Meer.
Er soll zwar heute noch hier wohnen, aber bis zu seinem Auftauchen
genießt man auf einer Bootsfahrt hier alle Friedlichkeit und
Ruhe der Welt. Und für Gourmets: Mittags legen kleine Fischerboote
an und verkaufen frisch gefangene Meeresfrüchte, die anschließend
direkt an Bord zubereitet werden.
Hoa Lu
Die alte Kaiserstadt, die komplett zerstört war, aber wieder
aufgebaut wurde, steht meist stellvertretend für die sogenannte
"Trockene Halong-Bucht", die sich wenige Kilometer entfernt
bei Ninh Binh befindet: Unzählige Kalkfelsen inmitten eines
Kanalsystems durch Grotten und Reisfelder können mit kleinen
Booten besichtigt werden. Vielleicht die romantischste Landschaft
Vietnams.
Dien Bien Phu
Im äußersten Nordwesten Vietnams an der Grenze zu Laos
in einem wunderschönen Tal fand 1954 die letzte und entscheidende
Schlacht gegen die Franzosen statt. Die Fahrt in diese abgelegene
Region führt durch eine beeindruckende Berglandschaft, vorbei
an Dörfern einiger der vielen ethnischen Minderheiten Vietnams
- ein ganz besonderes Erlebnis.
Cuc Phuong Nationalpark
Der größte Nationalpark Vietnams beherbergt eine einzigartige
Flora und Fauna, eine ganze Reihe von Tierarten lebt nur noch in
diesem Reservat. Unterstützt u.a. von der Frankfurter Zoologischen
Gesellschaft ist inmitten dieses Parks ein Gästehaus entstanden,
von dem aus unter sachkundiger Führung Ausflüge in dieses
größte zusammenhängende Dschungelgebiet Vietnams
unternommen werden können.
Hue
Die Kaiserstadt des 19. Jahrhunderts war lange Zeit kulturelle und
geistige Mitte Vietnams. Fragt man die Vietnamesen, sind die Menschen
hier besonders schön, romantisch und freundlich. 2-3 Tage lassen
sich hier problemlos mit vielen Besichtigungen verbringen: Der alte
Kaiserpalast, die Zitadelle und die Thien Mu Pagode (eines der Wahrzeichen
Vietnams). Höhepunkt ist eine Bootsfahrt auf dem Duftfluß
zu einem der sechs beeindruckenden Kaisergräber in der Umgebung
Hues.
Da Nang
Da Nang ist meist der Ausgangspunkt der Fahrten nach Hue gewesen,
als Hue noch nicht in das Flugnetz von Vietnam Airlines integriert
war, da Da Nang von Saigon und Hanoi täglich mehrmals angeflogen
wird. Auch heute sollte man wenigstens einen Weg fahren, denn die
Straßen nach Hue führt über den berühmten Wolkenpaß
und ist wohl der spektakulärste Abschnitt der Nationalstraße
1. Da Nang selbst bietet nicht viel: Das Museum der Cham (der "Urbevölkerung"
Zentralvietnams), die Marmorberge und der China Beach in der nähren
Umgebung. Der China Beach ist berühmt für seine Wellen,
die schon surfenden GIs während des Vietnam Krieges zu nutzen
wußten und hier wurde das erste 5-Sterne Resort Vietnams,
das Furama Resort, eröffnet. Da Nang ist auch Ausgangspunkt
für Touren nach Hoi An und My Son.
Buon Ma Thuot
Die Provinzhauptstadt liegt im südlichen Hochland in einer
wunderschönen Landschaft. Buon Ma Thuot ist Ausgangspunkt für
Exkursionen zu verschiedenen ethnischen Minderheiten und ihren traditionellen
Dörfern. 50 km nördlich liegt Ban Don, wo noch heute die
Dorfbewohner nach überlieferten Traditionen wilde Elefanten
fangen und zum Arbeitseinsatz abrichten.
Hoi An
Die ehemalige Hafenstadt Faifo war jahrhundertelang einer der wichtigsten
Häfen Südostasiens. Glücklicherweise blieb Hoi An
von den vielen kriegerischen Zerstörungen in Vietnam verschont,
so daß heute die bauliche Substanz keiner Stadt in Vietnam
so gut erhalten ist wie in Hoi An. Vielleicht ist ja auch das der
Grund dafür, daß Hoi An an Charme kaum zu überbieten
ist und sich zu einer Künstlerstadt gemausert hat.
Neben den kulturellen Höhepunkten der Altstadt, gibt es hier
auch in 5 km Entfernung tolle Badehotels am Cha Dai Beach.
Nha Trang
Nha Trang ist schlicht und einfach der Badeort Vietnams. Kilometerlange
Strände, einsame Buchten, davor zahlreiche Inseln und Korallenriffe,
die zu Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen (Tauchausrüstung
mietbar) einladen. In Nha Trang existieren gute Mittelklasse-Hotels,
und die Sommervilla des letzten vietnamesischen Kaisers, Bao Dai,
wurde zum Hotel umgebaut. Es gibt neben zahlreichen Restaurants
und einigen Strandcafe´s mittlerweile auch ein wunderschönes
Beach Resort. Wer es jedoch vorzieht, auch einmal mit Einheimischen
in Kontakt zu kommen, vorzügliche kleine Restaurants zu suchen
und zu finden und, wenn einem der Hauptstrand schon zu voll wird,
15 Minuten Fahrtzeit weiter eine ruhige Bucht von Nha Trang mit
dem Besuch eines Meereswasser-Aquariums rundet einen Aufenthalt
hier perfekt ab.
Mui Ne / Phan Thiet
Ein Leckerbissen für die Hobby-Fotografen ist diese rotsandig
Wüstenlandschaft insbesondere vor Sonnenuntergang. Das kleine
Fischerdorf am palmengesäumten Strand, dahinter 30 m hohe Dünen
in einem unglaublich intensiven Rot - eine malerische Kulisse. Mui
Ne liegt etwa 15 km von Phan Thiet entfernt und zwischen beiden
Orten sind in den letzten Jahren zahlreiche Hotels und Resorts entstanden,
die direkt am feinsandigen Strand liegen.
Da Lat
Die Honeymoon-Stadt Vietnams ist der Träume eines jeden Vietnamesen.
1500 m hoch gelegen hat diese Stadt ein besonders angenehmes Klima.
Sehenswert sind hier vor allem das "Tal der Liebe" (der
Ausflugsort frischvermählter vietnamesischer Ehepaare), einige
romantische Wasserfälle, ehemalige Kolonialvillen und kleine
Dörfer, ethnischer Minderheiten, in der Umgebung.
Tay Ninh
Meist mit einem Ausflug nach Cu Chi verbindet sich die Fahrt zum
größten Cao Dai Tempel Vietnams in Tay Ninh. Diese Mischreligion
mit christlichen, buddhistische, moslemischen und europäisch-humanistischen
Elementen hat in Vietnam über eine Millionen Anhänger.
Der Tempel selber ist wohl der farbenprächtigste ganz Vietnams.
Saigon
Das heutige Ho-Chi-Minh-Stadt ist längst wieder zum pulsierenden
wirtschaftlichen Mittelpunkt Vietnams geworden. Für die einen
ist es eine hektische und unendlich laute Stadt, für die anderen
wieder das ehemalige "Paris des Ostens" mit den besten
Restaurants Vietnams, Cafés und einem ausgeprägten Nachtleben.
Dazu die restaurierten, berühmten Hotels wie das Majestic,
das Continental und das Rex sowie Neueröffnungen asiatischer
Luxushotels á la Bangkok und Singapore. Sehenswert sind neben
einigen Tempeln, dem Palast des Jadekaisers besonders auch das Leben
in Saigons chinesischer Zwillingsstadt Cholon. Ausflüge von
Saigon führen meist nach Cu Chi, Tay Ninh und in das Mekong-Delta.
Vung Tau
Das Seebad der Saigoner ist heute leider auch von Vietnams Ölindustrie
dominiert. Trotzdem ist ein Abstecher, vielleicht mit dem Luftkissenboot,
zu den Stränden und dem ausgeprägten Nachtleben sehr interessant.
Wer Ruhe sucht, findet diese nur wenige Kilometer weiter in Long
Hai.
Ch Chi
In Cu Chi ist einer der Einstiege in das 200 km lange unterirdische
Tunnelsystem, das die Vietnamesen im Krieg gegen Franzosen und Amerikaner
gebaut haben. Eigentlich ein Muß zum Verständnis der
Landes und der Energie dieses Volkes.
Mekong Delta
Einzelne Städte hier hervorzuheben, ist schwierig. Eine Landschaft
unendlicher Reisfelder und Mangrovensümpfen, alter Khmer-Tempel
und wunderschöner Strände. Sehenswert sind Vinh Long,
Chan Tho, Chau Doc (Tempelberg), Ha Tien (schönster Strand
Südvietnams), Soc Trang und Tra Vinh mit ihren Khmer-Pagoden.
Con Dao
Die berühmt-berüchtigte Gefängnisinsel Con Dao ist
die "Heimat der Tigerkäfige", bekannt auch in Europa
aus unzähligen Vietnam-Filmen.
Phu Quoc
Die einsame Insel: Größte, aber nur dünnbesiedelte
Insel Vietnams, touristisch noch völlig unerschlossen bis auf
kleine Hotels in der Hauptstadt Duong Dong. Einsame von Kokospalmen
gesäumte Strände mit wenigen Fischerdörfern, fast
menschenleere Dschungellandschaft im Inneren, dazu die besten Meeresfrüchte
Vietnams - hier ist noch ein kleines Paradies erhalten geblieben.
Stopover Programme
Unser Asienprogramm ist sehr groß und viele traumhafte Inseln
laden zum Entspannen und Sport machen (Tauchen, Windsurfen- und
Kitesurfen) ein - aber vielleicht haben Sie ja etwas Zeit übrig
und möchten auch kulturell oder kulinarisch etwas Besonderes
erleben? Nichts eignet sich hierfür besser als die asiatischen
Metropolen Singapore, Hong Kong oder Bangkok. Oder möchten
Sie zum Abschluss Ihrer Reise noch günstig einkaufen? Elektronische
Geräte und Markenkleidung finden Sie hier zu deutlich günstigeren
Preisen als in Europa - allerdings nur zum Einkaufen sind diese
tollen Destinationen eigentlich viel zu schade! Nehmen Sie sich
ein paar Tage Zeit und planen Sie ein Stopover in einer der Metropolen
bei Ihrer Reise mit ein - Sie werden es sicher nicht bereuen!
Singapore
Wer nur einen kurzen Stop zum Einkaufen in Singapore macht, verpasst
dabei womöglich, was diese tolle Metropole sonst noch alles
zu bieten hat, denn die zugegeben hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten
in der berühmten Orchard Road sind nur ein sehr kleiner Aspekt
dieser für ihre Sauberkeit und Ordnung bekannte Stadt. Singapore
ist ein Schmelztiegel verschiedener Rassen und Kulturen: Malayen,
Chinesen, Inder und Europäer leben hier in Einklang nebeneinander
und bewahren sich doch ihre eigenen Kulturen. Und genau dieses faszinierende
Völkergemisch auf kleinstem Raum macht Singapore so reizvoll
und einzigartig, es spiegelt sich in allem wieder: in der vieseitigen,
phantastischen Küche, der Architektur, der verschiedenen Tempel
unterschiedlichster Religionen und natürlich den unterschiedlichen
Stadtvierteln wie Chinatown oder Little India.
Lassen Sie sich von Singapore bezaubern: Geniessen Sie einen Original
Singapore Sling in der alten Long Bar des berühmten Raffles
Hotels, eines der ältesten Kolonialhotels Asiens. Besuchen
Sie den schönsten Zoo der Welt oder den berühmten botanischen
Garten mit seinen Orchideen oder erkunden Sie einfach zu Fuß
die verschiedenen Stadtteile. Wer einmal hier war kommt meist wieder,
denn es gibt noch soviel zu entdecken!
Sie können bei Flug mit Singapore Airlines oder mit Malaysian
Airlines unser gesamtes Asien-Programm mit einem Stopover in Singapore
verbinden. Besonders günstig ist das Stopoverprogramm der Singapore
Airlines. Lassen Sie sich diese Möglichkeit nicht entgehen!
Hong Kong
Hong Kong ist eine Stadt voller faszinierender Kontraste. Hier treffen
Ost und West, England und China, alte Tradition und Moderne in einer
unvergleichlichen Zusammensetzung aufeinander. Glitzernde Wolkenkratzer
mit modernster Architektur neben alten Kolonialgebäuden und
Tempeln, riesige Kreuzfahrtschiffe neben alten Dschunken, modernste
Einkaufsarkaden neben kleinen, bunten Märkten und Garküchen
– all das ist Hong Kong. Wer kennt nicht den atemberaubenden
Blick vom Victoria Peak auf Hong Kong Island hinüber auf die
berühmte Skyline des Stadtteiles Kowloon auf dem Festland.
Aber diese Metropole bietet noch so viel mehr......
Ob Sie nun zum Einkaufen kommen, ob Sie sich kulinarisch von der
vielfältigen und hervorragenden Küche der Stadt verwöhnen
lassen möchten oder aber die vielen Sehenswürdigkeiten
und das geschäftige Treiben dieser so lebendigen Stadt entdecken
wollen - Hong Kong ist auf alle Fälle eine Reise wert.
Sie können unsere Destinationen in Indonesien (außer
Manado) und auf den Philippinen ebenso wie Palau optimal mit einem
günstigen Stopover in Hon Kong auf dem Hin- oder Rückflug
kombinieren. Länge des Aufenthaltes und Hotelkategorie und
-lage können Sie individuell bestimmen, gerne beraten wir Sie
hier.
Geflogen wird für diese Kombination mit der sehr hochwertigen
Fluggesellschaft von Hong Kong, der Cathay Pacific, direkt nonstop
ab Frankfurt oder wahlweise über London ab vielen anderen deutschen
Großstädten.
Bangkok
Bangkok, die Hauptstadt des "Land des Lächselns",
ist eine Stadt, die in sich zwei scheinbare Gegensätze miteinander
vereint: zum einen die moderne Großstadt von internationalem
Rang, zum anderen das traditionelle Zentrum einer buddhistisch geprägten
Gesellschaft. Man muß diese Stadt, die einer der Dreh- und
Angelpunkte Asiens ist, einfach erlebt haben! Neben der modernen
Skyline finden wir kleine schwimmende Märkte, neben gestressten
Businessmännern lächelnde buddhistische Mönche in
ihren safrangelben Gewändern und neben riesigen Hochhäusern
die traditionellen Tempelanlagen und das alles auf engstem Raum.
Am beeindruckensten sind in Bangkok wohl die zahlreisen Tempel,
wie der Wat Po (liegender Buddha Tempel), der Wat Phra Kaew (Smaragdbuddha
Tempel) oder der Wat Traimit (Goldener Buddha Tempel) - die Ruhe
dort steht widerum im völligen Gegensatz zu dem brodelnden
Leben in Geschäftszentrum der Stadt. Lassen sie sich von der
Vielseitigkeit Bangkoks verzaubern!
Ein Zwischenstopp in Bangkok bietet sich vor allem bei Flügen
mit Thai Airlines oder der Lufthansa an.
Strom:
Die Spannung beträgt 220 V. Ab und zu gibt es aber nur 110
V. Die Schalter haben zwei runde Löcher und die deutschen Stecker
können zur Not ohne Adapter verwendet werden.
Trinkgeld:
Trinkgeld wird offiziell ungern gesehen, ist aber besonders im Süden
weit verbreitet.
Verkehr:
Vietnam hat ein großes Landstraßennetz. Dieses Netz,
bestehend aus Nationalstraßen, Provinzstraßen sowie
örtliche Straßen, verbindet alle Provinzen, Städte
und Orte des Landes. Es gibt Fernbusstationen in jeder Provinz mit
einer Passagierservice, die zur Zeit verbessert wird. In großen
Städten und Provinzen gibt es Taxi-Service. Die Taxi-Gebühren
werden von Tag zu Tag günstiger für die Passagiere, da
sich der Wettbewerb in dieser Branche ständig wächst.
In Städten wie Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es tägliche
Busverbindunngen in den Hauptstrecken innerhalb der Stadt. Die Benutzung
von Motorädern, Mopeds, Rikschas und Fahrrädern sind üblich
in Vietnam.
Vegetation:
Tropischer Regenwald in den höheren Gebirgs- und Luvlagen.
Laubabwerfende Monsunwälder in den Leelagen des Beckens und
Plateaus. Mangroven an den Küsten.
Verwaltung:
Sozialistische Republik
Währung / Devisen Info
Die Währungseinheit heißt Ðông (abgekürzt:
"d" oder "VND"). Der Tauschkurs ändert
sich täglich. Beim Verlassen des Landes kann man das Restgeld
in VND beim Umtauschschalter im Flughafen zurückwechseln. Zur
Orientierung kann man die aktuellen Wechselkurse in www.oanda.com
anschauen. Die Währung wird von der Staatsbank Vietnam reguliert.
Reise-Schecks und Kreditkarten (American Express, Visa, Mastercard)
sind in den Banken in VND umzutauschen. Kreditkarten können
auch in den Reisebüros, Hotels und Großrestaurants akzeptiert
werden. US Dollars können in VND in Banken, Wechselstuben,
Hotels oder Juweliergeschäften umgetauscht werden. Die Einfuhr
von Landeswährung ist verboten.
Währungsrechner
1 Vietnamesischer Dong = 0.01 EURO
5 Vietnamesischer Dong = 0.05 EURO
10 Vietnamesischer Dong = 0.1 EURO
25 Vietnamesischer Dong = 0.25 EURO
50 Vietnamesischer Dong = 0.5 EURO
100 Vietnamesischer Dong = 1 EURO
200 Vietnamesischer Dong = 2 EURO
500 Vietnamesischer Dong = 5 EURO
1000 Vietnamesischer Dong = 10 EURO
1 EURO = 100 Vietnamesischer Dong
5 EURO = 500 Vietnamesischer Dong
10 EURO = 1000 Vietnamesischer Dong
25 EURO = 2500 Vietnamesischer Dong
50 EURO = 5000 Vietnamesischer Dong
100 EURO = 10000 Vietnamesischer Dong
200 EURO = 20000 Vietnamesischer Dong
500 EURO = 50000 Vietnamesischer Dong
1000 EURO = 100000 Vietnamesischer Dong
Wareneinfuhr /Surfmaterial oder Kiteausrüstung
Erlaubt ist die Einfuhr von 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 50
gr. Tabak, 2 Ltr. Alkohol,
Geschenke im Wert von 50 US-Dollar und eine angemessene Menge Gepäck
und
persönlicher Gegenstände. Verboten sind Drogen aller Art,
Waffen, explosive
Stoffe, pornografisches Material, "für die vietnamesische
Gesellschaft schäd-
liche Kulturgüter" und die Einfuhr der Landeswährung.
Ausländische Währungen
können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Deklarationspflicht
besteht für
Beträge über 3000 US-Dollar. Teure Ausrüstungen,
wie Windsurfequipment oder eine teure Kiteausrüstung können
bei der Einreise auf einer Zollerklärung eingetragen werden.
Das dient bei der Ausreise als Beleg, das diese Dinge nicht im Land
verkauft wurden.
Zeitverschiebung:
MEZ + 6 Stunden
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